Weltgrößter Vermögensverwalter BlackRock erlaubt ausgewählten Fonds, in Bitcoin-Derivate zu investieren

Weltgrößter Vermögensverwalter BlackRock erlaubt ausgewählten Fonds, in Bitcoin-Derivate zu investieren
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Dokumente, die bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht wurden, zeigen, dass der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock über zwei seiner Fonds in Bitcoin-Derivate investieren will.

Laut einem ersten Bericht von Coindesk, der sich auf bei der SEC eingereichte Unterlagen beruft könnten der BlackRock Global Allocation Fund und der BlackRock Funds V bald damit beginnen, Bitcoin zu kaufen, da BTC nun auf der Liste der Derivatprodukte steht, die grünes Licht bekommen haben.

Wie aus der Einreichung des Global Allocation Fund bei der SEC hervorgeht, können nur diese beiden ausgewählten Fonds in Terminkontrakte auf Bitcoin investieren. Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass die einzigen Bitcoin-Futures, in die die Fonds investieren dürfen, bar abgerechnete Bitcoin-Futures sind, die an bei der CFTC registrierten Warenbörsen gehandelt werden.

Das bedeutet, dass die Fonds Bitcoin nicht direkt kaufen können, so wie ein Unternehmen wie MicroStrategy BTC als Treasury-Reserve erworben hat. Wie Coindesk anmerkt, könnte die CME die einzige Möglichkeit für BlackRock sein, diese Käufe in Zukunft zu tätigen, da die Börse die einzige Firma ist, die bei der Commodity Futures Trading Commission registriert ist.

Drei Risiken im Derivatehandel festgestellt

Der BlackRock Global Allocation Fund stellt fest, dass Investitionen in Bitcoin-Futures ein „Illiquiditätsrisiko“ beinhalten, da Bitcoin-Futures-Kontrakte im Vergleich zu anderen Futures nicht so stark gehandelt werden. Die Einreichung stellt fest, dass der Bitcoin-Futures-Markt noch relativ neu ist, was ein Grund für das geringe Volumen ist.

Das zweite Risiko, auf das BlackRock hinweist, ist das Potenzial für Bewertungsquellen für ein bestimmtes Derivat, die in einem Markt nicht verfügbar sind. Die Einreichung deutet darauf hin, dass dies in Zeiten der Marktnot üblich ist, in denen Teilnehmer möglicherweise nicht bereit sind, komplexe Instrumente zu kaufen.

„Börsen, an denen Bitcoin gehandelt wird (die die Quelle des Preises/der Preise sind, der/die zur Bestimmung des Barausgleichsbetrags für die Bitcoin-Futures eines Fonds verwendet wird/werden), haben technische und betriebliche Probleme erlebt, wodurch Bitcoin-Preise zeitweise nicht verfügbar waren. Darüber hinaus war der Kassamarkt für Bitcoin das Ziel von Betrug und Manipulation, was die Preisbildung von Bitcoin-Futures-Kontrakten beeinflussen könnte.“

Die Volatilität wird ebenfalls als potenzielles Risiko genannt, und die Einreichung hebt den Ruf der Kryptowährungsmärkte als ein Paradebeispiel für dieses Risiko hervor.

„Insbesondere Bitcoin und Bitcoin-Futures haben im Allgemeinen eine erhebliche Preisvolatilität im Vergleich zu traditionelleren Anlageklassen gezeigt. Bitcoin-Futures können auch eine erhebliche Preisvolatilität als Folge des oben erwähnten Marktbetrugs und der Manipulation erfahren.“